Zufriedene Kundin der Privatklinik Laßnitzhöhe.

Wenn Schmerz bleibt: chronische Schmerzen verstehen und wirksam behandeln

Multimodale Schmerztherapie in der Privatklinik Laßnitzhöhe - für Menschen mit anhaltenden Rücken-, Gelenk-, Kopf- oder Nervenschmerzen.
Viele Menschen denken bei Schmerzen zuerst an Tabletten, Spritzen oder Salben. Bei akuten Beschwerden kann das sinnvoll sein. Wenn Schmerzen aber über Wochen und Monate bleiben, verändert sich die Charakteristik: Das Nervensystem wird empfindlicher, Bewegung wird vermieden, Schlaf und Stimmung leiden, der Alltag wird kleiner.

Chronischer Schmerz ist deshalb nicht einfach eine längere Form von akutem Schmerz. Er kann zu einer eigenen Erkrankung werden - auch dann, wenn Röntgen, MRT oder Labor keine eindeutige Erklärung zeigen. In der Privatklinik Laßnitzhöhe begegnen wir Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten mit Zeit, medizinischer Expertise und einem interdisziplinären Behandlungskonzept. Unser Ziel ist es, den Schmerzkreislauf zu unterbrechen, Schmerzen zu lindern, Beweglichkeit und Vertrauen in den eigenen Körper zu stärken und Lebensqualität zurückzugewinnen.


Was uns wichtig ist:

•    Schmerzen ernst nehmen, Leidensdruck erkennen 
•    genaue medizinische und persönliche Anamnese und Untersuchung statt vorschneller Erklärungen
•    interdisziplinäre Schmerztherapie mit Medizin, Physiotherapie, Psychologie, physikalischen Anwendungen, ggf. Pflege 
•    individuelle Therapieplanung statt Standardprogramm
•    aktive Schmerzbewältigung und Selbstmanagement für Alltag und Beruf
•    realistische Ziele: weniger Schmerz, mehr Sicherheit, mehr Beweglichkeit, mehr Lebensqualität
 

Warum chronische Schmerzen oft so belastend sind

Chronische Schmerzen betreffen nicht nur eine einzelne Stelle im Körper. Sie beeinflussen den ganzen Menschen: Schlaf, Konzentration, Stimmung, Beweglichkeit, soziale Kontakte, Arbeit und Selbstvertrauen.

Viele Betroffene haben bereits eine lange Geschichte hinter sich: Arztbesuche, Befunde, Therapieversuche, Medikamente, manchmal auch Operationen - und trotzdem bleibt der Schmerz. Besonders belastend ist, wenn Beschwerden nicht ernst genommen werden, weil keine eindeutige Ursache sichtbar ist. Doch Schmerz ist real. Er entsteht im Zusammenspiel von Körper, Nervensystem, Gehirn und Lebenssituation. Je länger Schmerzen bestehen, desto stärker kann sich das Warnsystem des Körpers verselbstständigen. Dann reagiert das Nervensystem empfindlicher, Bewegungen werden aus Angst vermieden, Muskulatur baut ab, Schlaf verschlechtert sich und Anspannung nimmt zu. So entsteht ein Kreislauf, der sich ambulant manchmal nur schwer durchbrechen lässt.

Unser Ansatz: multimodale Schmerztherapie

Wenn Schmerz mehrere Ursachen und Verstärker hat, reicht eine einzelne Maßnahme häufig nicht aus. Die interdisziplinär-multimodale Schmerztherapie verbindet deshalb mehrere wirksame Bausteine zu einem abgestimmten Behandlungskonzept. In der Privatklinik Laßnitzhöhe arbeiten Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen, Physiotherapie, Ergotherapie, Pflege, Heilmasseurinnen und Heilmasseure sowie weitere Therapeutinnen und Therapeuten eng zusammen. So können körperliche, seelische und alltagsbezogene Faktoren gemeinsam betrachtet und behandelt werden. Wichtig ist: Stationäre Schmerztherapie bedeutet nicht einfach stärkere Medikamente. Sie bedeutet, medizinische Behandlung, gezielte Bewegung, psychologische Schmerzbewältigung, Entspannung, Selbstmanagement und Alltagstraining unter einem Dach zu verbinden.


Schmerzspezialisten im gesamten Behandlungsteam:

► Ein besonderer Vorteil der Privatklinik Laßnitzhöhe liegt darin, dass Schmerz nicht nur ärztlich betrachtet wird. Auch Psychologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Pflege und weitere Therapiegruppen verfügen über Erfahrung im Umgang mit chronischen Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten.

► Das ist für Betroffene oft entscheidend: Schmerz zeigt sich nicht nur im Befund, sondern auch in Bewegung, Belastung, Schlaf, Angst vor Verschlechterung, Schonverhalten und Alltag. Deshalb arbeiten unsere Schmerzspezialistinnen und Schmerzspezialisten berufsgruppenübergreifend zusammen.

► Gerade in therapeutischen Gruppen entsteht dadurch ein anderer Blick auf Schmerz: Es geht nicht um „mehr Training um jeden Preis“, sondern um dosierte Aktivierung, Vertrauen in den eigenen Körper, Schmerzbewältigung, Stabilisierung und realistische nächste Schritte.

 

Für wen ist unsere Schmerztherapie geeignet?

Unser Angebot richtet sich an Menschen mit anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen, insbesondere bei:

  • chronischen Rücken-, Nacken-, Gelenk- oder Muskelschmerze
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen, Migräne oder Spannungskopfschmerz
  • Nervenschmerzen, Neuralgien und Polyneuropathien
  • Schmerzen nach Operationen, Unfällen oder Verletzungen
  • Fibromyalgie und generalisierten Schmerzsyndromen
  • rheumatischen oder degenerativen Beschwerden mit chronischem Schmerz
  • Schmerz mit Schlafstörungen, Erschöpfung, Bewegungsangst oder psychosozialer Belastung

Der richtige Zeitpunkt ist oft früher, als viele glauben: wenn Schmerzen über Wochen oder Monate bleiben, der Alltag kleiner wird, Schlaf und Belastbarkeit nachlassen oder das Vertrauen in den eigenen Körper verloren geht.

Unsere Behandlungsziele

  • Schmerzen reduzieren und den Schmerzkreislauf unterbrechen
  • Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Belastbarkeit verbessern
  • Angst vor Bewegung abbauen und wieder Sicherheit im Körper entwickeln
  • Schlaf, Entspannung und Reizverarbeitung stabilisieren
  • Strategien für Schmerzbewältigung, Stressmanagement und Alltag entwickeln
  • Selbstwirksamkeit stärken: Was kann ich selbst tun, wenn Schmerz wieder auftritt?
  • Rückkehr in Alltag, Familie, Freizeit und Beruf unterstützen

Therapiebausteine

Der konkrete Therapieplan wird nach der Aufnahme individuell erstellt.
Je nach Beschwerdebild können unter anderem folgende Bausteine eingesetzt werden:

  • ärztliche Diagnostik, Visiten und medikamentöse Optimierung
  • Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie 
  • Haltungs-, Gang- und Alltagstraining
  • klinisch-psychologische Schmerzbewältigung, Achtsamkeit, Akzeptanz- und Bewältigungsstrategien
  • Ergotherapie, Energie- und Belastungsmanagement
  • physikalische Medizin wie Wärme, Kälte, Elektrotherapie oder Massagen
  • Akupunktur, TCM-orientierte Verfahren oder Schröpfen bei passender Indikation
  • Ganzkörper-Kältetherapie als ergänzendes Verfahren
  • Biofeedback, Genuss- und Entspannungstraining
  • individuelle Empfehlungen für Nachsorge, Alltag und Beruf

 

Zwei Wege: Akutbehandlung und Rehabilitation

Chronischer Schmerz braucht manchmal schnelle Entlastung - und häufig eine längere Perspektive.
Deshalb bietet die Privatklinik Laßnitzhöhe zwei miteinander kombinierbare Zugänge:

Akutstationäre Schmerzbehandlung:

 

Ein intensiver Aufenthalt von in der Regel 7 bis 10 Tagen, für Zusatzversicherte und Selbstzahler. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, den Schmerzkreislauf zu unterbrechen, die Medikation zu überprüfen und erste konkrete Strategien für Bewegung, Entspannung und Alltag zu entwickeln.

Orthopädische oder neurologische Rehabilitation:

Bei entsprechender Indikation kann im Anschluss oder als eigenständiger Zugang eine längere stationäre Rehabilitation sinnvoll sein - in der Orthopädie üblicherweise über 3 Wochen, in der Neurologie über 4 Wochen. So kann nachhaltig an Beweglichkeit, Belastbarkeit, Selbstmanagement und Alltagstransfer gearbeitet werden.

Damit entsteht eine langfristige Behandlungsperspektive: nicht nur kurzfristige Schmerzlinderung, sondern ein strukturierter Weg zurück zu mehr Stabilität, Aktivität und Lebensqualität.

So läuft der stationäre Aufenthalt ab

1.    Kontaktaufnahme: Unser Patientenservice klärt gemeinsam mit Ihnen die ersten Fragen zu Beschwerden, Vorbefunden, Zusatzversicherung
       oder Selbstzahlung.
2.    Vorabklärung: Ärztliche Befunde und/oder eine Zuweisung sind erforderlich. Wir prüfen, welches Angebot für Ihre Situation geeignet ist.
3.    Aufnahme und Anamnese: Zu Beginn erfolgt eine ausführliche ärztliche und therapeutische Aufnahme. Dabei geht es nicht nur um Befunde,
       sondern auch um Alltag, Belastbarkeit, Schlaf, Bewegung und bisherige Erfahrungen.
4.    Individueller Therapieplan: Das interdisziplinäre Team erstellt ein abgestimmtes Programm aus medizinischer Behandlung, Bewegung,
       Psychologie, Therapie und Ruhephasen.
5.    Stationäre Behandlung: Die akutstationäre Schmerztherapie dauert in der Regel 7 bis 10 Tage. Im Verlauf prüfen wir, ob eine weiterführende
       orthopädische oder neurologische Rehabilitation sinnvoll ist.
6.    Abschluss und weitere Perspektive: Am Ende erhalten Sie individuelle Empfehlungen für Alltag, Training, weitere Behandlung und Nachsorge.
       Wenn eine längere Rehabilitation angezeigt ist, besprechen wir den passenden Weg mit Ihnen.

Patientenstimme

„Aufgrund langanhaltender Schmerzen nach einer Gürtelrose und einer Polyneuropathie habe ich mich bewusst für die Privatklinik Laßnitzhöhe entschieden, weil hier Schmerztherapie und neurologische Rehabilitation zusammenkommen. Ich habe bereits Erfahrungen mit anderen neurologischen Reha-Kliniken und kann die Privatklinik Laßnitzhöhe auf jeden Fall weiterempfehlen. Schon die Aufnahme und Anamnese waren sehr ausführlich. Ich habe mich ärztlich, therapeutisch und menschlich umfassend betreut gefühlt. Besonders beeindruckt haben mich die individuell abgestimmte Ergo- und Physiotherapie sowie die Motivation und Freude des gesamten Teams. Durch die Kombination aus medizinischer Betreuung, angepasster Schmerzmedikation und gezielten Therapien haben sich meine Schmerzen deutlich gebessert. Ich bin begeistert - und hoffe, bald wiederkommen zu können.“
Wolfgang Fiala, 2026

Zugang und Kostenübernahme

Die akutstationäre Schmerztherapie der Privatklinik Laßnitzhöhe richtet sich insbesondere an Zusatzversicherte und Selbstzahler. Darüber hinaus kann je nach medizinischer Situation eine orthopädische oder neurologische Rehabilitation über einen Sozialversicherungsträger in Frage kommen - als Anschluss an die Akutbehandlung oder als eigenständiger längerer Behandlungsweg.

Wie die Kosten im Einzelnen übernommen werden, richtet sich nach Ihrer jeweiligen Kranken- und Zusatzversicherung. Wir beraten Sie gerne persönlich, klären gemeinsam mit Ihnen den passenden Behandlungsweg und unterstützen Sie bei allen Fragen zur Kostenübernahme und Organisation.

Kontakt

ANMELDUNG UND AUFNAHME

Frau Lechner Andrea unterstützt Sie gerne bei allen Formalitäten rund um die Anmeldung und Aufnahme in unserem Haus.

+43 3133/2274-7000