Was ist ambulante Rehabilitation?

Unter Rehabilitation versteht man in der Medizin die Wiederherstellung der physischen und/oder psychischen Fähigkeiten eines Patienten im Anschluss an eine Erkrankung, ein Trauma oder eine Operation. Als Sekundärziel soll eine Wiedereingliederung in das Sozial- und Arbeitsleben erreicht werden.

Die ambulante Rehabilitation wird, soweit dies möglich ist, in der Nähe des Wohnortes angeboten. Daraus ergeben sich für den Betroffenen erhebliche Vorteile. Da die ambulante Rehabilitation in der Nähe des Wohnortes stattfindet, hat man den Vorteil, dass man abends in der gewohnten Umgebung all die Dinge nachvollziehen und wiederholen kann, welche man tagsüber bei der Rehabilitation gelernt hat. Ein weiterer Vorteil der ambulanten Rehabilitation liegt darin, dass der Versicherte keine Zuzahlungen leisten muss, wie das bei der stationären Rehabilitation der Fall ist.

Außerdem besteht die Möglichkeit, auch während des Reha-Programms Kontakt zum Arbeitgeber bzw. Betrieb und zu den behandelnden Ärzten zu halten. Die Behandlungen und Therapien sowie das Rehabilitationsangebot können flexibler gestaltet und die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Außerdem bietet die ambulante Rehabilitation auch jenen Personen Vorteile, für die ein stationärer Aufenthalt in der Reha Klinik aus bestimmten Gründen nicht möglich ist.

Die ambulante psychiatrische Rehabilitation erfolgt über die Dauer von sechs Wochen an mindestens vier Wochentagen.

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