Zufriedene Kundin der Privatklinik Laßnitzhöhe.

Häufige Fragen

  • Wann spricht man von chronischem Schmerz?
    Von chronischem Schmerz spricht man meist, wenn Schmerzen länger als drei Monate bestehen oder immer wiederkehren und das Leben deutlich beeinträchtigen. Entscheidend ist aber nicht nur die Dauer, sondern auch, ob Belastbarkeit, Schlaf und Stimmung beeinträchtigt sind.

     
  • Heißt Schmerztherapie vor allem Medikamente?
    Nein. Medikamente können wichtig sein, sind aber nur ein Baustein. Chronische Schmerzen brauchen ein abgestimmtes Vorgehen aus Medizin, Bewegung, psychologischer Schmerzbewältigung, Entspannung, Alltagstraining und Selbstmanagement.

     
  • Sind meine Schmerzen „psychisch“, wenn man im MRT nichts findet?
    Nein. Schmerzen sind real, auch wenn sie nicht immer eindeutig in der Bildgebung „sichtbar“ bzw. begründbar sind. Das Nervensystem, frühere Erfahrungen, Stress, Schlaf, Angst, Schonung und körperliche Faktoren können zusammenwirken. Genau deshalb ist ein biopsychosozialer, interdisziplinärer Ansatz wichtig.

     
  • Kann ich auch kommen, wenn ich schon viele Therapien versucht habe?
    Ja. Viele unserer Patientinnen und Patienten haben bereits zahlreiche Untersuchungen und Therapieversuche hinter sich. Vor der Aufnahme prüfen wir, ob unser stationäres Angebot für Ihre aktuelle Situation sinnvoll ist.

     
  • Wie lange dauert die Behandlung?
    Die akutstationäre Schmerztherapie dauert in der Regel 7 bis 10 Tage. Andere Aufenthaltsformen, etwa Rehabilitation, können je nach Indikation länger dauern.

     
  • Was passiert nach der 7- bis 10-tägigen Akutbehandlung?
    Wenn weiterführender Therapiebedarf besteht, kann eine orthopädische oder neurologische Rehabilitation sinnvoll sein. Die orthopädische Rehabilitation dauert in der Regel 3 Wochen, die neurologische Rehabilitation 4 Wochen. Dadurch kann nachhaltiger an Bewegung, Belastbarkeit, Schmerzbewältigung und Alltagstransfer gearbeitet werden.

     
  • Brauche ich eine Zuweisung?
    Ja, ärztliche Befunde und/oder eine Zuweisung sind hilfreich, damit wir Ihre Situation vorab gut einschätzen können. Unser Patientenservice informiert Sie über die notwendigen Unterlagen.

     
  • Welche Kosten übernimmt meine Versicherung?
    Bei bestehender Zusatzversicherung ist je nach Vertrag und medizinischer Indikation eine vollständige Kostenübernahme möglich. Die Abwicklung ist je nach Krankenkasse und Zusatzversicherung unterschiedlich. Wir unterstützen Sie bei der Klärung der Voraussetzungen. Selbstzahlung ist ebenfalls möglich.

     
  • Was ist das Ziel der Behandlung?
    Realistische Ziele sind Schmerzlinderung, mehr Beweglichkeit, besserer Schlaf, weniger Angst vor Belastung, mehr Selbstwirksamkeit und ein konkreter Plan für den Alltag nach dem Aufenthalt.