DER MENSCH
im Mittelpunkt
Fröhliche junge Frau.

REHABILITATION

Orthopädische Reha

Bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates kommt es in einem bestimmten Körperabschnitt meist zu starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Häufig sind die Wirbelsäule, vor allem im Bereich des Lenden- und Halsabschnittes und die großen Gelenke (Hüfte, Knie, Schulter) betroffen. Patienten werden vielfach nach Operationen, aber auch mit dem Ziel, ohne Operation eine Schmerzlinderung zu erreichen, zur orthopädischen Rehabilitation zugewiesen. Das Ziel der Reha ist neben der Schmerzlinderung eine Verbesserung der Gelenksbeweglichkeit, eine Muskelstärkung und ein Abbau von Gehhilfen, wie Rollator oder Krücken. Die Aufenthaltsdauer beträgt 3 Wochen und die Kosten werden vom zuständigen Pensionsversicherungsträger nach erfolgter Antragstellung, die von einem niedergelassenen Arzt oder einem Krankenhausarzt durchgeführt werden muss, übernommen. Abhängig von der Einkommenssituation ist (wie auch im Krankenhaus) ein täglicher Selbstkostenbeitrag vom Patienten selbst zu übernehmen.

Neurologische Reha

Bei Erkrankungen des zentralen (Gehirn und Rückenmark) oder peripheren Nervensystems können vielfältige und langwierige Beeinträchtigungen von Körperfunktionen auftreten. Im Vordergrund stehen Lähmungen, Beeinträchtigungen der Sensibilität, der Sprache, des Seh-, des Schluck- und des Denkvermögens. Im Rahmen des Rehabilitationsaufenthaltes werden die beeinträchtigten Funktionen neu erlernt bzw. gefestigt, um weitestgehende Selbstständigkeit, verbesserte Teilnahme am sozialen Leben und allgemein verbesserte Lebensqualität zu erreichen. Die häufigsten Erkrankungen, die in einer neurologischen Rehaklinik behandelt werden, sind Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson, Neuropathien, Zustände nach Kopfverletzungen oder Operationen an Kopf oder Wirbelsäule, Querschnitte, Schädigungen einzelner Nerven u.v.m. Die Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel 4 Wochen, medizinisch indizierte Verlängerungen sind jedoch möglich. Die Kosten werden vom zuständigen Pensionsversicherungsträger nach erfolgter Antragstellung, die von einem niedergelassenen Arzt oder einem Krankenhausarzt durchgeführt werden muss, übernommen. Je nach Einkommenssituation müssen Patienten (wie auch im Krankenhaus) einen täglichen Selbstkostenbeitrag selbst übernehmen.

Psychiatrische Rehabilitation

Psychiatrische und psychosomatische Krankheiten stellen ein zunehmendes gesellschaftliches Problem dar. Für die Betroffenen sind solche Krankheiten mit persönlichem Leid verbunden und führen häufig zu einer einschneidenden Verschlechterung der Lebensqualität sowie negativen Auswirkungen auf die berufliche Situation. Veränderungen der beruflichen Tätigkeiten bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes wirken sich umgekehrt wieder häufig negativ auf die psychische Verfassung des Individuums aus, da Identität, Selbstbewusstsein und soziales Wohlbefinden durch die Anerkennung im Berufsleben stabilisiert werden. Diese wechselseitige Beeinflussung von psychischem Befinden und Berufstätigkeit steht daher im Zentrum psychiatrischer Rehabilitation. Dennoch muss bedacht werden, dass die Chancen zur beruflichen Wiedereingliederung nicht nur von der Qualifikation und seelischen Stabilität des einzelnen Arbeitnehmers, sondern auch von wirtschaftlichen Faktoren des Arbeitsmarktes abhängig sind.

Qualitätsmanagement

„Kompetenz & Qualität zu jedem Zeitpunkt“ lautet unsere Devise – und diese wird in allen Einrichtungen der SANLAS Holding gelebt. Um dieses hohe Niveau dauerhaft garantieren zu können, haben wir uns seit 2005 dazu verpflichtet, die umfangreichen Qualitätsanforderungen der internationalen QM-Norm EN ISO 9001 i.d.j.g.F. in sämtlichen Prozessen und Abläufen zu erfüllen, um die Qualität unserer Dienstleistungen stetig zu verifizieren und zu optimieren.

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